DIY-Perkolator

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DIY-Perkolator

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DIY-Perkolator – Selbstbauvarianten

Ein Perkolator gehört zu den einfachsten und robustesten Kaffeekocher-Typen, die man selbst bauen kann. Er benötigt keine Stromversorgung (außer einer Wärmequelle) und kommt mit sehr wenigen Teilen aus.

A: Kochtopf B: selbst gefertikter Perkolator C: beliebige Hitzequelle

Einfache Notvariante (für unterwegs)

  • Eine große Konservendose oder Edelstahlbecher als Wasserkessel
  • Eine kleinere Dose oder ein Siebeinsatz als Korb für den Kaffee
  • Ein Metallrohr oder ein stabiler Trinkhalm (Edelstahl) als Steigrohr

Bau: Locht den Boden der kleineren Dose mehrmals (perforierter Korb). Befestige sie so oben in der großen Dose, dass das Steigrohr von unten durch den Korb ragt. Das Wasser steigt hoch, läuft über den Kaffee und tropft zurück.

Diese Variante ist schnell gebaut, aber eher für den Notfall gedacht.

Robuster DIY-Perkolator (empfohlen)

Material:

  • Edelstahl- oder Emailletopf mit Deckel (1,5–3 Liter)
  • Edelstahlrohr oder Kupferrohr (ca. 30–40 cm lang, Durchmesser 8–12 mm)
  • Perforierter Edelstahlbehälter oder selbst gebauter Korb (z. B. aus einer kleineren Dose oder einem Teesieb)
  • Metallplatte oder Sieb als Deckelauflage

Bauanleitung:

  1. Bohre ein Loch in die Mitte des Topfbodens, das exakt zum Durchmesser des Steigrohrs passt.
  2. Führe das Steigrohr von unten durch das Loch und dichte es sorgfältig ab (z. B. mit Lebensmittel-sicherem Silikon oder einer Verschraubung).
  3. Befestige oben am Steigrohr den perforierten Korb so, dass er ca. 2–3 cm unter dem Deckel endet.
  4. Der Deckel sollte ein kleines Loch oder einen Auslass haben, damit der Dampfdruck entweichen kann.

Tipp: Wer richtig sauber arbeiten will, kann das Steigrohr auch von oben einhängen und mit einer Gewindeverbindung fixieren – dann ist der Boden dicht.

Wichtige Hinweise

  • Verwende nur lebensmittelechte Materialien (Edelstahl 18/10, Emaille).
  • Achte auf gute Abdichtung, damit kein Wasser am Steigrohr vorbei läuft.
  • Der Perkolator darf nicht komplett druckdicht sein – ein kleiner Spalt oder ein Loch im Deckel ist wichtig.
  • Im Betrieb wird der Kaffee relativ heiß und stark – ideal für autarke Verhältnisse, aber nicht jedermanns Geschmack.