Pilze - essbare Arten

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Steinpliz

Siehe auch:

Essbare einheimische Pilze für Einsteiger

Pilze sammeln ist eine wunderbare Möglichkeit, kostenlos hochwertiges, aromatisches Essen aus der Natur zu holen. Für absolute Anfänger gilt jedoch: Sicherheit geht vor!

Niemals einen Pilz essen, den du nicht zu 100 % sicher bestimmen kannst. Manche giftigen Pilze (z. B. Knollenblätterpilze) können tödlich sein.

    • Tipps für Neulinge:**
  • Sammle nur junge, feste Exemplare.
  • Nimm immer ein Pilzbuch oder eine erfahrene Person mit.
  • Bei der kleinsten Unsicherheit: liegen lassen.
  • Probiere neue Pilze immer erst in kleiner Menge.
  • Wichtig: Pilze immer gründlich durchgaren (rohe Pilze sind schwer verdaulich).

Pilze - essbare Arten - Verwechslungsgefahr

Die folgende Tabelle beginnt mit Pilzen, die relativ leicht zu erkennen sind und geringe Verwechslungsgefahr haben. Am Ende stehen Arten, die etwas mehr Erfahrung erfordern oder unbekannter sind (z. B. Judasohr).

Bezeichnung Bild (essbar) Was gesammelt wird Saison Typischer Standort Verwechslungsgefahr mit Bild (Verwechslung) Zubereitungsideen
Krause Glucke
Sparassis crispa (auch Blumenkohlpilz oder Fette Henne)
150px Ganze „blumenkohlartige“ Struktur (nur junge, feste Exemplare) August – Oktober Vor allem an alten Kiefern (Wurzelbereich), seltener Fichten – oft in lichten Nadelwäldern Bauchweh-Koralle (giftig, Magen-Darm-Beschwerden) und andere Korallenpilze 150px Braten, Suppen, Eintöpfe. Sehr aromatisch, nussig. Gut trocknen und später einweichen.
Schopftintling
Coprinus comatus (auch Spargelpilz)
150px Nur junge, noch geschlossene, weiße Hüte (bevor sie „tinten“) Mai – November (meist Herbst) Wiesen, Wegränder, Gärten, nährstoffreiche Böden, oft in Gruppen Falten-Tintling (ungenießbar mit Alkohol – Unverträglichkeit) 150px Kurz braten oder dünsten (wird schnell weich). Sehr zart und mild. Nicht mit Alkohol kombinieren.
Maronenröhrling
Imleria badia (Braunkappe)
150px Ganzer fester Fruchtkörper Juni – November Nadelwälder (Fichte, Kiefer), moosige Stellen, saure Böden Sehr gering (andere Röhrlinge meist ebenfalls essbar) Braten, Suppen, Soßen, trocknen. Wird beim Kochen dunkel – völlig normal.
Echter Pfifferling
Cantharellus cibarius (Eierschwammerl)
150px Ganzer Pilz (Leisten statt Lamellen) Juni – Oktober Laub- und Nadelwälder, oft moosig, unter Buchen und Fichten Falscher Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca) – leicht giftig (Magen-Darm) 150px Braten, Eiergerichte, Soßen, einlegen. Sehr aromatisch. Gut trocknen.
Steinpilz
Boletus edulis (Herrenpilz)
150px Junger bis mittelalter, fester Hut + Stiel Juni – November Laub- und Nadelwälder (Eiche, Buche, Fichte, Kiefer), oft moosig Gallenröhrling (bitter, ungenießbar) 150px Braten, Suppen, Risotto, trocknen (sehr gut!). Der König unter den Pilzen.
Gemeiner Riesenschirmling (Parasol)
Macrolepiota procera
150px Nur der Hut (Stiel ist zäh/faserig) Juli – Oktober Wiesen, lichte Wälder, Wegränder, Parks Giftige Schirmlinge und junge Knollenblätterpilze (tödlich!) 150px Paniert wie Schnitzel braten (Hut), sehr lecker und fleischähnlich.
Flockenstieliger Hexenröhrling
Neoboletus luridiformis
150px Ganzer Pilz (nur feste Exemplare) Juni – Oktober Laub- und Nadelwälder, oft unter Buchen und Eichen Satansröhrling (stark giftig) 150px Gut durchgaren, braten oder in Soßen. Blauverfärbung ist typisch.
Judasohr
Auricularia auricula-judae (Holunderschwamm, Mu Err)
150px Ganze gallertartige „Ohr“-Struktur Fast ganzjährig (frosthart) An abgestorbenem Holz, besonders Holunder, aber auch andere Laubbäume Gering (andere Ohrlappen- oder Zitterpilze, meist ungenießbar oder schlechter) 150px Einweichen und in asiatischen Gerichten (Suppen, Pfannengerichte) oder als Knusper-Chips trocknen und frittieren. Knusprig und neutral im Geschmack.