IKEA verkauft Cottage-Style
Inhaltsverzeichnis
- 1 Vorwort:
- 2 IKEA verkauft Cottage-Style und ich habe es nicht mitbekommen
- 3 IKEA und Cottagecore – Der Trend, der schon lange da ist (und ich hab's erst jetzt richtig gesehen)
- 4 Wie ich mein neues Wohnzimmer einrichten Würde
- 5 IKEA und Cottagecore – Der Trend, der schon lange da ist (und ich hab's erst jetzt richtig gesehen)
- 6 IKEA und Cottagecore – Der Trend, der schon lange da ist (und ich hab's erst jetzt richtig gesehen)
Vorwort:
Warum so viel „Cottage“ in einem AutarkWiki?
Antwort: Weil ein zu Hause gemütlich sein sollte, ein Ort an dem man sich zurück ziehen und entspannen kann.
Wir wissen das wir Menschen unsre Umgebung prägen von einer Müllhalde bis paradiesisches Gartenidyll. Aber die Umgebung prägt auch den Menschen.
Beispiele
IKEA verkauft Cottage-Style und ich habe es nicht mitbekommen
IKEA steht seit Jahrzehnten für Bauhaus, für kalte, industrielle, funktionale Massenware – „form follows function“, flache Packung, Schrauben statt Leim, „Demokratisches Design“ für alle. Und plötzlich verkaufen sie Cottage-Style – warm, weich, nostalgisch, handgemacht anmutend, emotional aufgeladen. Das ist ein starker Kontrast, fast ein Bruch mit ihrer eigenen DNA. Und genau dieser Bruch macht deinen Beitrag so wirkungsvoll: Du zeigst nicht nur „IKEA macht jetzt auch Cottagecore“, du zeigst den Widerspruch und die Sehnsucht dahinter. Die Leute lesen das und denken sofort: „Moment… IKEA war doch immer das Gegenteil von gemütlich – und jetzt verkaufen sie genau das, was wir vermissen?“
IKEA und Cottagecore – Der Trend, der schon lange da ist (und ich hab's erst jetzt richtig gesehen)
IKEA verkauft seit Jahren Möbel und Einrichtungsstile, die man heute ganz klar als „Cottage-Style“ oder „Cottagecore“ bezeichnen würde. Und ich habe es – wie viele andere – erst jetzt richtig bemerkt.=== Wie lange schon? === Schon vor dem großen TikTok-Cottagecore-Boom (ca. 2020/2021) gab es bei IKEA Serien und Looks, die genau in diese Richtung gehen:
- STOCKHOLM – dunkles Massivholz, zeitloser Landhaus-Charakter, schon seit über 10 Jahren ein Dauerbrenner
- LERHYTTAN – hellblaue/beige Shaker-Fronten, Glas-Schränke, Holzgriffe – seit 2019/2020 explizit als „cottage feel“ vermarktet
- Textilien wie geblümte Kissen (BÄDDINGEN, VINTERFINT), Leinen-Gardinen, Karo-Decken, Jute-Teppiche
- Accessoires: Korbgeflecht, getöpferte Optik, Gusseisen-Kerzenständer, offene Regale, Patina-LooksIn den IKEA-Katalogen und auf der Website finden sich seit Jahren Formulierungen wie:
- „Cottage-style living room that will warm your heart“
- „Cook up a feast in this cottagecore kitchen“
- „Warm & welcoming cottage vibe“
Das ist kein Zufall und auch kein neuer Trend – es ist einfach ein Dauerbrenner, der perfekt zur Sehnsucht nach Gemütlichkeit, Natur und „zu Hause ankommen“ passt.
Warum ich es erst jetzt richtig sehe
Ich habe die Teile gekauft, ohne sie bewusst als „Cottagecore“ zu labeln. Ein hellblauer Küchenschrank hier, ein geblümtes Kissen da, ein Jute-Teppich, ein paar Körbe – plötzlich steht da ein Zimmer, das sich anfühlt wie aus einem Cottagecore-Pinterest-Board. Aber ich habe es nicht „Cottagecore“ genannt. Es war einfach „schön, gemütlich, natürlich“. Erst als der Begriff in den letzten Jahren überall auftauchte (TikTok, Instagram, unser Wiki), habe ich rückblickend gedacht: „Moment… IKEA macht das doch schon ewig.“
Kein Fake, sondern logische Konsequenz
IKEA hat das nicht „erfunden“ – sie haben nur gemacht, was sie immer am besten können: Trends früh erkennen, bezahlbar umsetzen und in den Alltag bringen. Die Leute wollen nach Jahren von Beton, Glas und Minimalismus wieder Wärme, Holz, Blumen, Textilien, die man anfassen kann. Cottagecore ist genau das – und IKEA liefert es in Flatpack-Form für 29,99 bis 299 €.
Positiver Blick
Das ist eigentlich eine gute Nachricht: Cottagecore ist kein Elfenbeinturm mehr. Es steht in Tausenden Wohnungen – auch bei Leuten, die den Begriff nie gegoogelt haben. Die Sehnsucht nach einem einfacheren, schöneren, gemütlicheren Leben ist so groß, dass sie sogar in den Mainstream-Möbelhäusern angekommen ist.
Und wer will, kann es von dort aus noch echter machen: Eine IKEA-Vase mit selbstgepflückten Blumen füllen. Ein günstiges Leinen-Tuch nehmen und selbst nähen. Einen kleinen Kräutertopf auf die Fensterbank stellen. Plötzlich wird aus Katalogware etwas Eigenes.
IKEA verkauft die Hülle – wir können die Seele reinpacken.
Ich finde das schön. Es zeigt: Das, was wir vermissen, ist nicht weg. Es steht in den Regalen und wartet nur darauf, dass wir es mit Leben füllen.
Wie ich mein neues Wohnzimmer einrichten Würde
Sofa , Sessel, Ohrensessel mit Fußbank Teppich Lampen / Beleuchtung Zimmerpflanzen Decken und Kopfkissen, Bücher Tablet eingebunden in Leder
Deko Krimskrams
Und fertig Werbespruch von Ikea wohnst du schon
IKEA und Cottagecore – Der Trend, der schon lange da ist (und ich hab's erst jetzt richtig gesehen)
IKEA verkauft seit Jahren Möbel und Einrichtungsstile, die man heute ganz klar als „Cottage-Style“ oder „Cottagecore“ bezeichnen würde. Und ich habe es – wie viele andere – erst jetzt richtig bemerkt.
Wie lange schon?
Schon vor dem großen TikTok-Cottagecore-Boom (ca. 2020/2021) gab es bei IKEA Serien und Looks, die genau in diese Richtung gehen:
- STOCKHOLM – dunkles Massivholz, zeitloser Landhaus-Charakter, schon seit über 10 Jahren ein Dauerbrenner
- LERHYTTAN – hellblaue/beige Shaker-Fronten, Glas-Schränke, Holzgriffe – seit 2019/2020 explizit als „cottage feel“ vermarktet
- Textilien wie geblümte Kissen (BÄDDINGEN, VINTERFINT), Leinen-Gardinen, Karo-Decken, Jute-Teppiche
- Accessoires: Korbgeflecht, getöpferte Optik, Gusseisen-Kerzenständer, offene Regale, Patina-Looks
In den IKEA-Katalogen und auf der Website finden sich seit Jahren Formulierungen wie:
- „Cottage-style living room that will warm your heart“
- „Cook up a feast in this cottagecore kitchen“
- „Warm & welcoming cottage vibe“
IKEA hat es nicht erfunden
IKEA hat Cottagecore nicht erfunden – sie haben es nur früh erkannt und demokratisiert. Der Wunsch nach Wärme, Holz, Blumen und „wie bei Oma“ ist viel älter als der TikTok-Trend. IKEA hat einfach gemacht, was sie am besten können: Trends, die die Leute wollen, schnell, günstig und für alle zugänglich umsetzen. Cottage-Style ist für sie keine Mode-Laune, sondern eine logische Erweiterung ihres Ansatzes: „Design für alle“ – und heute wollen „alle“ wieder Gemütlichkeit.=== Warum ich es erst jetzt richtig sehe === Ich habe die Teile gekauft, ohne sie bewusst als „Cottagecore“ zu labeln. Ein hellblauer Küchenschrank hier, ein geblümtes Kissen da, ein Jute-Teppich – plötzlich steht da ein Zimmer, das sich anfühlt wie aus einem Cottagecore-Pinterest-Board. Aber ich habe es nicht „Cottagecore“ genannt. Es war einfach „schön, gemütlich, natürlich“. Erst als der Begriff in den letzten Jahren überall auftauchte, habe ich rückblickend gedacht: „Moment… IKEA macht das doch schon ewig.“
Positiver Blick
Das ist eigentlich eine gute Nachricht: Cottagecore ist kein Elfenbeinturm mehr. Es steht in Tausenden Wohnungen – auch bei Leuten, die den Begriff nie gegoogelt haben. Die Sehnsucht nach einem einfacheren, schöneren, gemütlicheren Leben ist so groß, dass sie sogar in den Mainstream-Möbelhäusern angekommen ist.
Und wer will, kann es von dort aus noch echter machen: Eine IKEA-Vase mit selbstgepflückten Blumen füllen. Ein günstiges Leinen-Tuch nehmen und selbst nähen. Einen kleinen Kräutertopf auf die Fensterbank stellen. Plötzlich wird aus Katalogware etwas Eigenes.
IKEA verkauft die Hülle – wir können die Seele reinpacken.Ich finde das schön. Es zeigt: Das, was wir vermissen, ist nicht weg. Es steht in den Regalen und wartet nur darauf, dass wir es mit Leben füllen.
IKEA und Cottagecore – Der Trend, der schon lange da ist (und ich hab's erst jetzt richtig gesehen)
IKEA verkauft seit Jahren Möbel und Einrichtungsstile, die man heute ganz klar als „Cottage-Style“ oder „Cottagecore“ bezeichnen würde. Und ich habe es – wie viele andere – erst jetzt richtig bemerkt.
Wie lange schon?
Schon vor dem großen TikTok-Cottagecore-Boom (ca. 2020/2021) gab es bei IKEA Serien und Looks, die genau in diese Richtung gehen:
- STOCKHOLM – dunkles Massivholz, zeitloser Landhaus-Charakter, schon seit über 10 Jahren ein Dauerbrenner
- LERHYTTAN – hellblaue/beige Shaker-Fronten, Glas-Schränke, Holzgriffe – seit 2019/2020 explizit als „cottage feel“ vermarktet
- Textilien wie geblümte Kissen (BÄDDINGEN, VINTERFINT), Leinen-Gardinen, Karo-Decken, Jute-Teppiche
- Accessoires: Korbgeflecht, getöpferte Optik, Gusseisen-Kerzenständer, offene Regale, Patina-Looks
In den IKEA-Katalogen und auf der Website finden sich seit Jahren Formulierungen wie:
- „Cottage-style living room that will warm your heart“
- „Cook up a feast in this cottagecore kitchen“
- „Warm & welcoming cottage vibe“
IKEA hat es nicht erfunden
IKEA hat Cottagecore nicht erfunden – sie haben es nur früh erkannt und demokratisiert. Der Wunsch nach Wärme, Holz, Blumen und „wie bei Oma“ ist viel älter als der TikTok-Trend. IKEA hat einfach gemacht, was sie am besten können: Trends, die die Leute wollen, schnell, günstig und für alle zugänglich umsetzen. Cottage-Style ist für sie keine Mode-Laune, sondern eine logische Erweiterung ihres Ansatzes: „Design für alle“ – und heute wollen „alle“ wieder Gemütlichkeit.
Warum ich es erst jetzt richtig sehe
Ich habe die Teile gekauft, ohne sie bewusst als „Cottagecore“ zu labeln. Ein hellblauer Küchenschrank hier, ein geblümtes Kissen da, ein Jute-Teppich – plötzlich steht da ein Zimmer, das sich anfühlt wie aus einem Cottagecore-Pinterest-Board. Aber ich habe es nicht „Cottagecore“ genannt. Es war einfach „schön, gemütlich, natürlich“. Erst als der Begriff in den letzten Jahren überall auftauchte, habe ich rückblickend gedacht: „Moment… IKEA macht das doch schon ewig.“
Positiver Blick
Das ist eigentlich eine gute Nachricht: Cottagecore ist kein Elfenbeinturm mehr. Es steht in Tausenden Wohnungen – auch bei Leuten, die den Begriff nie gegoogelt haben. Die Sehnsucht nach einem einfacheren, schöneren, gemütlicheren Leben ist so groß, dass sie sogar in den Mainstream-Möbelhäusern angekommen ist.
Und wer will, kann es von dort aus noch echter machen: Eine IKEA-Vase mit selbstgepflückten Blumen füllen. Ein günstiges Leinen-Tuch nehmen und selbst nähen. Einen kleinen Kräutertopf auf die Fensterbank stellen. Plötzlich wird aus Katalogware etwas Eigenes.
IKEA verkauft die Hülle – wir können die Seele reinpacken.
Ich finde das schön. Es zeigt: Das, was wir vermissen, ist nicht weg. Es steht in den Regalen und wartet nur darauf, dass wir es mit Leben füllen.
. H&M Home H&M Home hat seit 2022/23 stark in Cottagecore- & Cozy-Looks investiert: Geblümte Kissen, Leinen-Gardinen, Rattan-Körbe, Kerzenständer, Patchwork-Decken, Pastell-Töne. Serien wie „Floral“, „Natural“ oder „Cozy Home“ mit Blumenmustern, Jute, Holzakzenten. Sehr ähnlich zu IKEA: Günstig (5–50 €), saisonal (Frühling/Sommer stark Cottagecore), oft mit „warm & welcoming“-Marketing. 2. Zara Home Zara Home ist einer der stärksten „Cottagecore-Nachahmer“ im Fast-Fashion-Bereich: Geblümte Bettwäsche, Leinen-Textilien, Rattan-Lampen, Keramikvasen, Patchwork-Kissen, Vintage-inspirierte Porzellan. Kollektionen wie „English Garden“, „Rustic Charm“ oder „Cozy Countryside“ mit Blumen, Pastells, Holz & Textur-Mix. Oft teurer als IKEA/H&M, aber immer noch bezahlbar (20–150 €), und sehr trendgetrieben – Cottagecore seit 2021/22 massiv vertreten. 3. Maisons du Monde Maisons du Monde ist der „europäische IKEA-Alternative“ für Cottagecore: Stark in Boho-Cottage-Mix: Rattan-Möbel, Leinen-Sofas, geblümte Tapeten, Vintage-Optik-Kommoden, Gusseisen-Deko. Serien wie „English Countryside“, „Shabby Chic“ oder „Natural Living“ mit viel Holz, Pastell, Blumen und Patina. Etwas höherpreisig (50–400 €), aber immer noch mainstream – und explizit mit Cottage-Vibes beworben („cottage charm“, „romantic home“). 4. JYSK JYSK (ähnlich wie IKEA in Skandinavien/Deutschland) hat stark Cottage-Elemente: HEMNES-ähnliche Serien (weiß/beige Holz, Landhaus-Betten/Kommoden). Geblümte Bettwäsche, Jute-Teppiche, Korb-Deko, Kerzenhalter, Pastell-Textilien. Günstig (IKEA-Preisniveau), und seit 2023/24 mehr „cozy cottage“-Looks in Katalogen. 5. Wayfair / Amazon Basics / Target (US/EU) Wayfair: Starke Cottagecore-Filter („Cottagecore Furniture“, „English Country“, „Farmhouse“) – oft günstige Nachbauten von IKEA-Looks (Rattan, Shaker, Floral). Amazon: Viele „Cottagecore Inspired“-Suchergebnisse (Vasen, Kissen, Regalevon No-Name-Marken für 10–80 €). Target (US, teilweise EU über Partner): Shea McGee-Kollaborationen (Studio McGee) mit „Hollywood Cottage“-Looks – sehr nah an modernem Cottagecore. Kurze Zusammenfassung IKEA ist der große Pionier im Mainstream-Cottage (günstig, überall verfügbar), aber H&M Home, Zara Home und Maisons du Monde ziehen seit 2022/23 massiv nach – oft noch floraler, textiler und nostalgischer. JYSK bleibt nah an IKEA-Preis/Leistung. Alle haben den Trend erkannt: Die Leute wollen wieder Wärme und Gemütlichkeit – und das verkauft sich.