Wildkräuter im Februar sammeln: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 27. März 2026, 19:42 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Siehe auch
Dauerkalender ├─ Wildkräuter im Jahresverlauf – Dauerkalender ├─ Heimische essbare Pflanzen ├─ Verwechslungsgefahren bei Wildkräutern]] ├─ Haltbarmachen von Wildkräutern und Wildfrüchten]] └─ Wildkräuter-Rezepte]] Zur Jahresübersicht | Weiter zum März
Wildkräuter im Februar sammeln
Der Februar bringt die ersten Frühlingsboten. An sonnigen, geschützten Plätzen treiben junge Blätter aus. Wurzeln sind noch kraftvoll – ideal für eine vitaminreiche Winterpause.
Die wichtigsten Wildpflanzen im Februar
1. Gänseblümchen (Bellis perennis) – Blätter und Blüten 2. Löwenzahn (Taraxacum officinale) – Rosetten und Wurzeln 3. Vogelmiere (Stellaria media) 4. Gundermann (Glechoma hederacea) 5. Brennnessel (Urtica dioica) – junge Triebe und Wurzeln 6. Giersch (Aegopodium podagraria) – junge Blätter (spinatartig) 7. Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata) – Blätter (knoblauchartig, antibiotisch) 8. Scharbockskraut (Ficaria verna) – junge Blätter (vor Blüte) 9. Spitzwegerich (Plantago lanceolata) 10. Barbarakraut / Winterkresse (Barbarea vulgaris) – kresseartig, Vitamin-C-reich
Zusätzlich bei mildem Wetter: Behaartes Schaumkraut (Cardamine hirsuta).
Sammeln & Verarbeiten
Kleine Mengen für den Sofortverbrauch sammeln. Junge Blätter sind zart und weniger bitter.
Rezept-Ideen
- Februar-Pesto: Giersch + Knoblauchsrauke + Nüsse + Öl.
- Mischsalat: Vogelmiere + Gänseblümchen + Löwenzahn.
- Brennnessel-Suppe mit jungen Trieben.
Haltbarmachen
Erste Kräuter trocknen oder zu Würzpaste verarbeiten.
