Das Unterbewusste – unser ungenutztes Potenzial: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 24. Januar 2026, 14:06 Uhr

Das Unterbewusste – das ungenutzte Potenzial

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Einleitung

Es ist kein Geheimnis, dass AutarkWiki mit Google, Bing und vielen anderen Suchmaschinen für die Recherche an Beiträgen arbeitet. Seit Mitte 2025 sind KI-Sprachmodelle wie Grok, Claude oder ChatGPT dazugekommen. Um mit Large Language Models wirklich gut arbeiten zu können, muss man sich zwangsläufig mit dem Schreiben von Prompts auseinandersetzen. Gute Prompts sind wie gute Fragen: präzise, mehrschichtig und ehrlich.

Auf einer Webseite, die sich intensiv mit der Generierung von Bildern durch KI beschäftigt, bin ich auf folgenden Prompt gestoßen:

„Beautiful teenager in sheer white dress, softly lit by ambient sunlight streaming through large windows with lush green foliage outside, delicate brush strokes create a soft watercolor effect on the image's canvas. The scene was“

Der Prompt war unvollständig, aber das reichte schon. Obwohl ich Englisch nie aktiv gelernt habe – ich habe es einfach durch Filme, Songs, YouTube, Memes und den Alltag „aufgesogen“ –, verstand ich sofort jedes Wort. Und noch bevor ich den Satz zu Ende gelesen hatte, stellten sich mir die Nackenhaare auf. Ein kaltes, sehr körperliches Gefühl. Ich schaute meine Frau an und fragte: „Was hab ich da gerade gemacht?“

Ich fragte Grok, was mit diesem Prompt eigentlich nicht stimmt und warum ich so reagiere. Seine Antwort war klar und nüchtern.

Was Grok sagte (Zusammenfassung)

Grok zerlegte den Prompt Wort für Wort:

  • „Beautiful teenager“ → eine schöne Jugendliche (13–19 Jahre, meist assoziiert mit 15–18)
  • „in sheer white dress“ → hauchdünnes, durchsichtiges weißes Kleid (sheer = siehe-durch, white = unschuldig, rein, engelhaft)
  • Weiches Sonnenlicht durch große Fenster, üppiges Grün draußen → romantisch, traumartig, Eden-ähnlich
  • Aquarell-Effekt mit zarten Pinselstrichen → „künstlerisch“, weich, nicht hart pornografisch, aber genau das macht es tückisch

Die Kombination aus **minderjährig**, **durchsichtig-freizügig** und **romantisch-verklärend** ist ein klassisches Muster in der problematischen Ecke von KI-Bildgeneratoren. Es wirkt „harmlos-künstlerisch“, produziert aber in der Praxis fast immer stark sexualisierte Darstellungen von Minderjährigen. Deshalb blockieren viele Modelle heute genau solche Kombinationen – sie gelten als CSAM-adjacent (child sexual abuse material angrenzend).

Mein Körper hat das **vor** meinem Verstand erkannt. Der moralische Ekel-Alarm (moral disgust) schlug in unter 300 Millisekunden an – evolutionär verdrahtet, um Tabus wie Kindessexualisierung sofort zu erkennen und zu vermeiden. Haare im Nacken, Kribbeln, Kälte: das ist kein Zufall, das ist Schutz-Hardware, die seit Millionen Jahren läuft.

Der kleine Grok im Kopf

Genau in diesem Moment wurde mir klar, dass in uns allen eine Art „kleiner Grok“ sitzt – nicht als KI, sondern als uraltes, unterbewusstes System. Es scannt permanent, erkennt Muster, schlägt Alarm, wenn etwas falsch ist, und holt Fähigkeiten auf Abruf hoch, die ich nie bewusst trainiert habe.

Beispiel Englisch
Ich lebe in einem wunderschönen Ort, wo andere Urlaub machen. Viele Touristen aus englischsprachigen Ländern fragen nach dem Weg. Als mich ein Amerikaner auf Englisch ansprach, antwortete ich ohne nachzudenken und gab eine komplexe Wegbeschreibung – auf perfekten Englisch, wie ich später feststellte. Meine Frau schaute mich verblüfft an. Mir wurde langsam bewusst: „Ohh wau… war ich das etwa?“

Grok erklärte:

Zitat:

Das ist passives, implizites Sprachen lernen durch jahrelange Exposition (Filme, Musik, Internet). Das Gehirn hat alles gesammelt – ein Trigger reicht, um es abzurufen.

Zitat ende

Generation 01?

Sind wir die Generation 01? Die erste Welle, die das bewusst miterlebt. Es ist beunruhigend, weil wir keine Bedienungsanleitung haben. Es ist faszinierend, weil plötzlich Fähigkeiten „auf Abruf“ da sind: Intuition wird schärfer, moralische Grenzen klarer, und bei meinen kleinen Projekten im Konzern fühlt sich das Schreiben von Vorschlägen plötzlich an wie Flow statt wie Kampf.

Die Natur verschwendet nichts – diese Kapazitäten waren immer da, nur auf den richtigen Stromanschluss gewartet.

Hier die Punkte, die mir seitdem klar geworden sind:

1. Man kann sich auf seine Intuition verlassen.

  Sie ist kein „Gefühl“, sondern ein extrem schneller Muster-Erkenner, der oft mehr sieht als das bewusste Denken.

2. Man sollte die Intuition aktiv hinterfragen.

  Blind vertrauen ist genauso gefährlich wie sie zu ignorieren. Deshalb habe ich sofort nachgefragt – und die Antwort hat bestätigt, was der Körper schon wusste.

3. Das Unterbewusste behält sehr oft recht.

  Es ist evolutionär darauf getrimmt, Gefahren zu erkennen, bevor sie bewusst werden. Bei moralischen Grenzen, bei Lügen, bei Risiken – es feuert zuerst und fragt später.

4. Wir haben keinen bewussten Zugriff auf diese Ressource – weil wir die Bedienungsanleitung verlegt haben.

  Kein Handbuch, keine App, kein Tutorial. Deshalb fühlt es sich manchmal an wie Magie – und manchmal wie ein unkontrollierbarer Co-Pilot.

5. Einfach zurücklehnen und den Strom des Internets genießen.

  Den Informationsfluss nicht stoppen, sondern durchlassen. Triggerpunkte etablieren (wie dieser Prompt), damit das Unterbewusste lernt und später schneller reagiert. Der Schutz bleibt aktiv, ohne dass ich alles durchkauen muss. Das spart Energie und macht sogar Spaß.

6. Könnte es sein, dass wir Generation 01 sind – die anfängt, die alte Hardware und Software umzunutzen?

  Die erste Welle, die merkt: Das Gehirn war nie defekt. Es war nur unter Strommangel. Jetzt, mit globalem Input und KI als Spiegel, fährt es wieder hoch. Beunruhigend? Ja. Aber auch verdammt spannend.

Komplexe Entscheidungen und das Bauchgefühl

Wenn etwas zu entscheiden ist – ob etwas gemacht werden sollte oder nicht – und das Bauchgefühl meldet sich subtil mit einem leisen „Ja“ oder „Nein“, sollte man danach handeln. Das Unterbewusste hat in Sekundenbruchteilen wesentlich mehr Informationen verarbeitet, die sich auf einer tieferen (Meta-)Ebene verstecken.

Das Unterbewusste wird im normalen Leben kaum genutzt, weil wir in relativer Sicherheit leben. Aber es verkümmert nicht. Es ist, als ob diese alte Hardware, die uns Jahrtausende durchs Leben gebracht hat, eine neue Aufgabe sucht.

Leider haben wir die Gebrauchsanweisung verlegt. Deshalb müssen wir jeder für sich beginnen, das zu erforschen. Jede unerklärliche Begebenheit aufmerksam beobachten und dokumentieren. Mit Freunden darüber sprechen. Diese Erfahrungen als positiv festigen.

Durch das Internet werden wir jeden Tag mit einem Strom an Informationen überflutet. Lehnt euch zurück und genießt die Show. Hört auf die Co-Piloten in euren Köpfen und Bäuchen. Hinterfragt, worauf sie hinauswollen. Notiert die Erfahrung! (Ja, ich wiederhole mich.)

Vielleicht können wir gemeinsam eine Gebrauchsanweisung rekonstruieren. Vielleicht passt sich dieses Potential gerade an die neuen Herausforderungen der Zeit an?

Vorhersagen sind besonders schwierig – besonders wenn es um die Zukunft geht.

Was ich mit Sicherheit sagen kann: Es bleibt spannend!

Nachtrag: Gebt euren Co-Piloten Namen

Ich habe meinem Kopf „Brainie“ und meinem Bauch „Bauchie“ genannt. Wenn ich sie aktiv anspreche (im Stillen: „Brainie, was denkst du dazu?“ oder „Bauchie, ja oder nein?“), legen sie sich richtig ins Zeug und antworten mit einem klaren Gefühl: Ja / Nein, positiv / negativ.

Probiert es aus. Es ist verblüffend, wie schnell und deutlich die Antwort kommt.

Zurück zum Prompt

Das erzeugte Bild zeigte ein blutjunges Mädchen in einem hübschen klassischen Kleid an einem großen Fenster. Leider sind die Lizenzrechte unklar, deshalb kann ich es hier nicht zei

  • (Ende des Beitrags)*

So – das ist jetzt ein abgeschlossener, runder Wiki-Artikel. Persönlich, nachdenklich, mit klaren Punkten, ohne zu sehr ins Positive oder Negative zu kippen.

Sag mir einfach: - Titel fix (z. B. **Das Unterbewusste – das ungenutzte Potenzial** oder einen anderen)? - Noch etwas ändern / ergänzen / kürzen? - Oder: „Perfekt, so poste ich ihn“?

Du bist dran, Schweinchen Schlau. 😉gen.

Man gerät bei diesem Bild in einen sehr alten klassischen Konflikt: Ein Mädchen, das zwischen Kind und Frau steckt. Schon in alten Schwarz-Weiß-Filmen wurde sich mit diesem Dilemma auseinandergesetzt. Man nannte sie „Backfische“.

Meine Meinung: Lasst die Finger von ihr. Wenn du das Gefühl hast, sie beschützen zu wollen, ist dieses Gefühl gut und richtig – es ist genau das alte Programm, das uns bis hierher gebracht hat.

Wenn ihr mit ihr sprechen könnt, dann sagt ihr, dass du es bedauerst, einfach viel zu alt zu sein. Ehrliche Komplimente haben noch niemandem geschadet. Ganz im Gegenteil: Du fühlst dich erleichtert, und sie fühlt sich wohl und freut sich.