Wildkräuter im Januar sammeln: Unterschied zwischen den Versionen

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== Wildkräuter im Januar sammeln ==
 
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Aktuelle Version vom 27. März 2026, 19:40 Uhr

Apfeldeko001.png

Siehe auch

Dauerkalender
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Wildkräuter im Januar sammeln

Im Januar ist die Natur meist ruhig. Bei mildem Wetter oder an geschützten Stellen (Südhänge, Waldränder) findest du jedoch wintergrüne Rosetten, junge Blätter und besonders nährstoffreiche Wurzeln. Der Januar eignet sich auch hervorragend zum Sortieren von Vorräten und zum Ansetzen neuer Tinkturen.

Warum im Januar sammeln?

Wurzeln speichern im Winter ihre Kraft (Inulin, Bitterstoffe, Mineralien). Wintergrüne Pflanzen liefern Vitamin C und Spurenelemente, wenn frisches Grün knapp ist.

Die wichtigsten Wildpflanzen im Januar

1. Gänseblümchen (Bellis perennis) Blätter und Blüten (oft sogar bei Frost). Mild-nussig, reich an Vitamin C und Eisen. Verwendung: Salate, Tee, Brotaufstrich. Standort: Wiesen, Rasen, Wegränder.

2. Löwenzahn (Taraxacum officinale) Rosettenblätter und Wurzeln. Wurzeln im Winter milder und stärkehaltiger. Verwendung: Blätter in Salat, Wurzeln geröstet als Kaffee-Ersatz oder gekocht als Gemüse. Standort: Wiesen, Gärten. Tipp: Mit Grabegabel ausstechen.

3. Vogelmiere (Stellaria media) Ganzes Kraut. Mild nach Erbsen/Mais, sehr vitaminreich. Häufig unter Schnee. Verwendung: Roh in Salaten oder Smoothies.

4. Gundermann (Glechoma hederacea) Wintergrüne Blätter. Aromatisch-bitter, minzig. Verwendung: Tee bei Erkältung, Kräuterbutter, Suppen.

5. Scharbockskraut (Ficaria verna) Nur junge Blätter vor der Blüte. Hoher Vitamin-C-Gehalt. Warnung: Nach Blüte giftig (Protoanemonin)! Sparsam verwenden.

6. Spitzwegerich (Plantago lanceolata) und Breitwegerich Wintergrüne Blätter. Mild-pilzig. Verwendung: Salat, schleimlösender Tee.

7. Brennnessel (Urtica dioica) Junge Triebe und Wurzeln bei mildem Wetter. Eisenreich. Verwendung: Junge Triebe als Spinat, Wurzeltee.

8. Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) Blätter und Wurzeln. Nelkenartiger Geschmack. Verwendung: Gewürz für Suppen oder Likör.

9. Nachtkerze (Oenothera biennis) Rosettenblätter und Wurzeln. Nussig. Verwendung: Blätter roh, Wurzeln wie Pastinake.

10. Kiefern-/Fichten-/Tannennadeln Junge Nadeln. Reich an Vitamin C. Verwendung: Tee oder Sirup.

Sammeln & Verarbeiten

Sammle an sauberen Stellen. Bei Frost Rosetten vorsichtig freilegen. Blätter waschen und sofort verarbeiten oder trocknen. Wurzeln gründlich waschen und klein schneiden.

Rezept-Ideen

  • Winter-Smoothie: Vogelmiere + Gänseblümchen + Apfel + Ingwer.
  • Gerösteter Löwenzahnwurzel-Kaffee: Wurzeln waschen, bei 180 °C rösten, mahlen.
  • Gundermann-Kräuterbutter.

Haltbarmachen

Blätter und Wurzeln trocknen, Tinkturen ansetzen (z. B. Löwenzahnwurzel), pürierte Kräuter einfrieren.