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Der Zibro Docht-Ofen ist ein super robustes, günstiges Backup für PV-Winterlücken oder echte Blackout-Szenarien. Mit 10–15 Litern Petroleum kommt man locker 2–3 Wochen durch (bei 1–2 h/Tag Aufheizen). Die größten Fallstricke sind Staubgeruch beim Wiederstart und mangelnde Lüftung – beides leicht vermeidbar. | Der Zibro Docht-Ofen ist ein super robustes, günstiges Backup für PV-Winterlücken oder echte Blackout-Szenarien. Mit 10–15 Litern Petroleum kommt man locker 2–3 Wochen durch (bei 1–2 h/Tag Aufheizen). Die größten Fallstricke sind Staubgeruch beim Wiederstart und mangelnde Lüftung – beides leicht vermeidbar. | ||
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2026, 14:17 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Zibro Petroleumofen (Docht-Heizer) – Praxisbericht und Tipps für (Teil-)Autarkie
Siehe: Zibro Petroleumofen, Feuerhand Sturmlaterne, Brennstoffbetriebene Lampen und Geräte, eine Einführung, Selbstgefertigte Öl & Talglichter
Aktueller Stand: Herbst/Winter 2025/2026
Modelltyp: Klassischer Docht-Petroleumofen (Zibro/Toyotomi RS-Serie, z. B. RS-29, RS-2222 o. ä.) – 100 % stromunabhängig
Kurzfakten
- Heizleistung: ca. 2,2–3,2 kW (je nach Stufe)
- Verbrauch: 0,20–0,30 l/h (volle Leistung ~0,27–0,29 l/h)
- Tankgröße: meist 4–5,3 Liter → Laufzeit 13–20 Stunden
- Geeignete Raumgröße: 20–40 m² (realistisch 25–35 m² bei guter Dämmung)
- Brennstoff: Nur reines Petroleum (z. B. Zibro Kristall, Qlima Premium) – kein Heizöl EL, kein Diesel!
- Anschaffungspreis neu: 140–220 € (Stand 2026)
Vorteile
- Vollkommen stromunabhängig (nur Piezozünder, Batterie hält ewig)
- Sehr robust & langlebig (Japan-Qualität, oft 10–20 Jahre Haltbarkeit)
- Schnelle, angenehme Strahlungswärme (Infrarot-ähnlich)
- Kein Kondenswasser wie bei Gas (ideal für Keller, Garagen, Tiny Houses)
- Günstig im Vergleich zu Laser-Modellen
- Leicht transportierbar + rollbar (siehe Foto oben)
Nachteile & reale Stolpersteine
- Verbraucht Raumluft → Sauerstoff sinkt, CO₂ steigt → **zwingend regelmäßig stoßlüften** (alle 1–2 h 5–10 min Fenster auf) + CO-Melder + CO₂-Melder!
- Leichter Geruch beim An-/Ausmachen (mit gutem Petroleum minimal)
- Docht muss nach 1–3 Wintern gereinigt oder getauscht werden (~15–25 €)
- Kein Thermostat/Timer – manuelle Regelung nötig
- Gefahr des Überheizens in kleinen Räumen
Erste Inbetriebnahme nach Sommerpause (Herbst-Check)
Viele lagern den Ofen über den Sommer offen → beim ersten Anzünden riecht es stark nach verbranntem Staub und Petroleumresten. Das ist normal, aber unangenehm.
Ursachen:
- Staub auf Brenner, Docht und Glühkopf
- Verharzte Petroleumreste
- Oxidierte Docht-Oberfläche
So minimierst du den Gestank (bewährte Praxis):
- Vor dem ersten Anzünden gründlich abstauben
- Brennerkappe abnehmen
- Docht und Brenner mit weichem Pinsel oder Druckluft vorsichtig reinigen (nicht zu fest wischen!)
- Erstes Anzünden mit **maximaler Lüftung**:
- Idealerweise draußen oder in Garage mit offenen Türen 20–30 Min.
- Drinnen: Alle Fenster komplett öffnen für die ersten 10–15 Min., bis der Glühkopf stabil orange glüht
- Danach: Fenster schließen, nur noch stoßlüften
→ Sobald der Glühkopf voll glüht, riecht es fast nicht mehr.
Lager-Tipps fürs nächste Jahr:
- Ofen komplett abdecken (Decke + Luftzirkulation)
- Tank leerbrennen lassen
- Optional: Docht herausnehmen und separat lagern
Praxistipp: Das Rollbrett
Ein Rollbrett hat sich extrem bewährt! Man kann den Ofen auch während des Betriebs einfach verschieben – vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer, ohne Abkühlen oder Risiko beim Tragen.
Sicherheit – das Wichtigste
- CO-Melder + CO₂-Melder auf Augenhöhe (unbedingt!)
- Nie unbeaufsichtigt lassen
- Nicht in Schlafräumen über Nacht auf höchster Stufe betreiben
- Regelmäßig lüften!
Fazit
Der Zibro Docht-Ofen ist ein super robustes, günstiges Backup für PV-Winterlücken oder echte Blackout-Szenarien. Mit 10–15 Litern Petroleum kommt man locker 2–3 Wochen durch (bei 1–2 h/Tag Aufheizen). Die größten Fallstricke sind Staubgeruch beim Wiederstart und mangelnde Lüftung – beides leicht vermeidbar.
Meine Familie liebt ihn wegen seiner sehr angenehmen Strahl wärme.
Quelle
Videos
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