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	<title>Zündmittel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in AutarkWiki</subtitle>
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		<id>https://autarkwiki.frei3.de/index.php?title=Z%C3%BCndmittel&amp;diff=8205&amp;oldid=prev</id>
		<title>Andre Pohle am 21. April 2021 um 14:58 Uhr</title>
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		<updated>2021-04-21T14:58:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #222; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Kategorie:Chemie]]&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Andre Pohle</name></author>
		
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		<id>https://autarkwiki.frei3.de/index.php?title=Z%C3%BCndmittel&amp;diff=2650&amp;oldid=prev</id>
		<title>Andre Pohle: Schützte „Zündmittel“ ([Bearbeiten=Nur automatisch bestätigten Benutzern erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur automatisch bestätigten Benutzern erlauben] (unbeschränkt))</title>
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		<updated>2021-03-20T10:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützte „&lt;a href=&quot;/index.php/Z%C3%BCndmittel&quot; title=&quot;Zündmittel&quot;&gt;Zündmittel&lt;/a&gt;“ ([Bearbeiten=Nur automatisch bestätigten Benutzern erlauben] (unbeschränkt) [Verschieben=Nur automatisch bestätigten Benutzern erlauben] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;1&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;1&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #222; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 20. März 2021, 10:37 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-notice&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;&lt;div class=&quot;mw-diff-empty&quot;&gt;(kein Unterschied)&lt;/div&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Andre Pohle</name></author>
		
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		<id>https://autarkwiki.frei3.de/index.php?title=Z%C3%BCndmittel&amp;diff=2649&amp;oldid=prev</id>
		<title>Andre Pohle: Die Seite wurde neu angelegt: „right  ==SPRENGKAPSELN== ''' zurück zu Treib- &amp; Sprengmittel'''  Die seit A. Nobel bekannten Sprengkapseln (früher…“</title>
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		<updated>2021-03-20T10:37:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/index.php/Datei:Ex.png&quot; title=&quot;Datei:Ex.png&quot;&gt;right&lt;/a&gt;  ==SPRENGKAPSELN== &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;a href=&quot;/index.php/Treib-_%26_Sprengmittel&quot; title=&quot;Treib- &amp;amp; Sprengmittel&quot;&gt; zurück zu Treib- &amp;amp; Sprengmittel&lt;/a&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Die seit A. Nobel bekannten Sprengkapseln (früher…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Ex.png|right]] &lt;br /&gt;
==SPRENGKAPSELN==&lt;br /&gt;
'''[[Treib- &amp;amp; Sprengmittel | zurück zu Treib- &amp;amp; Sprengmittel]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit A. Nobel bekannten Sprengkapseln (früher Zündhütchen genannt) sind Zündmittel, die sehr geringe Mengen eines sehr empfindlichen Initialsprengstoffes in einer gegen mechanische Einflüsse abschirmenden Hülse enthalten, wodurch der sich nicht transportable, äusserst gefährliche Stoff handhabungssicher wird.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die moderne Sprengkapsel für gewerbliche Zwecke enthält in einer Hülse aus Metall, meist Kupfer oder Aluminium, einen flammenempfindlichen Initialsprengstoff, z.B. Quecksilberfulminat ( nur bei Kupfer- und nicht bei Aluminiumkapseln verwendbar, wegen der Bildung von Al-Amalgam) Bleiazid oder Mischungen von Bleiazid mit anderen Initialsprengstoffen, und eine darunter befindliche Ladung eines energiereichen Sekundärsprengstoffes, z.B. Tetryl, Nitropenta oder Hexogen. Die Initialladung ist meist mit einem gelochten Innenhütchen abgedeckt, um einerseits das Ausrieseln von Sprengstoff zu verhindern, andererseits der Zündflamme den Zutritt zum Initialsprengstoff zu ermöglichen. Die Sprengladungen sind sehr stark verdichtet und füllen die Metallhülse nur zum Teil, so dass ein Teil der Hülse frei bleibt. In diesen Leerraum wird zur Zündung eine Schwarzpulverzündschnur (siehe unten) eingeführt und mit einer Spezialzange durch Ankneifen befestigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zündung von Sprengkapseln können auch elektrische Zünder ( siehe unten) benutzt werden, die entweder locker auf die Sprengkapsel aufgesteckt oder bereits im Herstellerwerk fest mit den Sprengkapseln verbunden werden. In der letzten Form werden auch Sprengkapseln mit genau einstellbarer Verzögerung geliefert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Initiierfähigkeit der gewerblichen Sprengkapseln ist genormt und wird mit Zahlen von 1-10 angegeben. Die gebräuchlichste Sprengkapsel ist N° 8.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für besondere Zwecke besteht die Sprengkapselhülse aus thermoplastischem Werkstoff. Für militärische Zwecke werden für Sprengkapseln anstelle der flammenempfindlichen Initialsprengstoffe stichempfindliche (tetrazenhaltige) Sätze verwendet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==SPRENGSCHNUR==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für Sprengungen, bei denen ausgedehnte Sprengstoffmengen gezündet werden müssen, z.B. bei Kammerminen, benutzt man gern die Sprengschnur, um ein möglichst gleichzeitiges Detonieren des gesamten Sprengstoffs einer Kammer oder mehrerer Kammern hintereinander zu erreichen. Im Prinzip handelt es sich bei der Sprengschnur (auch Detonationsschnur) um eine gestreckte Sprengstoffladung von unbegrenzter Länge, die es gestattet, eine Detonation von einem Ausgangspunkt zu einem anderen Punkt ohne nennenswerte Verzögerung zu übertragen. Die Sprengschnur besteht aus einer gedrehten oder gewirkten Schnur von etwa 5-6 mm Stärke aus Textil- oder Kunstfasern, die eine Seele aus Sprengstoff, meist Nitropenta, enthält, und sich mit einer Sprengkapsel zur Detonation bringen, wobei sich die Detonation mit ca. 7000 m/s fortpflanzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==SCHWARZPULVERZÜNDSCHNUR==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schon seit langer Zeit benutzte man zum Zünden von entflammbaren Stoffen Lunten; sie bestanden zunächst aus salpetergetränkten Baumwollfäden, später (seit Einführung des Schwarzpulvers) aus mit Leim bestrichenen und durch Schwarzpulver gezogenen Fäden und sind heute gedrehte oder gewickelte Schnüre mit einer Seele aus Schwarzpulver (Einstellen der gewünschten Zusammensetzung siehe Kapitel Schwarzpulver). Die Zündschnüre haben die Aufgabe, eine Zündung aus sicherer Entfernung auf einen zündfähigen Stoff oder mit einer durch die Länge der Zündschnur einstellbaren Verzögerung zu übertragen. Sie werden zum Schutz gegen Feuchtigkeit mit einem Teer oder thermoplastischen Überzug versehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==ELEKTRISCHE ZÜNDER==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Prinzip handelt es sich hierbei um die Entzündung von leicht zündbaren Stoffen (z.B. Bleisalze der Nitrophenole) durch die beim Stromdurchgang entstehende Wärme. Man unterscheidet zwischen Brückenzündern, bei denen der Stromübergang durch einen Glühdraht erfolgt, der unmittelbar von leicht zündbaren Stoffen umgeben ist, und Spezialzündern, bei denen mehr oder weniger leitfähige Stoffe im Zündsatz selbst die Stromleitung übernehmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beide Typen werden mit elektrischen Leitungsdrähten sowie Stopfen aus thermoplastischem Material oder Gummi versehen, mit Sprengkapseln ohne oder mit Verzögerungszünder durch Anwürgen feuchtigkeitsdicht verbunden oder unter Verwendung einer Verbindungshülse auf offene Sprengkapseln lose aufgesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wasserzünder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser  Zünder  ist geeignet für Zündung mit Wasser, z.B.  durch Regen oder&lt;br /&gt;
Blumengießen.   Man  legt die Mischung auf den Sprengsatz und wartet darauf,&lt;br /&gt;
daß sie naß wird.&lt;br /&gt;
Für   die   Bengalmischung   braucht  man  Zinkstaub,  Ammoniumnitrat  und&lt;br /&gt;
Ammoniumchlorid.Man  mischt  50%  Zinkstaub,  10%  Ammoniumchlorid sowie 40%&lt;br /&gt;
Ammoniumnitrat.   Man  muß  sich  genau  an das Verhältnis halten, ansonsten&lt;br /&gt;
funktioniert  die Mischung nicht.  Das Gemisch brennt mit grün-gelber Flamme&lt;br /&gt;
ab, wenn es naß wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Säurezünder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mischung aus Natriumchlorat und Zucker im Verhältnis 1:1 fängt auf der&lt;br /&gt;
Stelle  an  zu  brennen,  wenn  man  hochkonzentrierte  Schwefelsäure darauf&lt;br /&gt;
tropft.   Nun kann man ein Röhrchen machen, daß mit einem Material verstopft&lt;br /&gt;
ist,  welches  von  der  Säure aufg elöst wird.  An einem Ende füllt man die&lt;br /&gt;
Säure  ein,  am  anderen  den  Brandsatz.   So  erhält  man  einen einfachen&lt;br /&gt;
Zeitzünder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als geeignet erwiesen hat sich Schaumstoff, welcher gut dosierbar innerhalb&lt;br /&gt;
einer bestimmten Zeit von der Schwefelsäure zersetzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dimanganheptoxid==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese ölige Flüssigkeit ist ein starker Sauerstoffspender.  Man erhält sie,&lt;br /&gt;
indem   man   Kaliumpermanganat   bis   zur   Sättigung  in  konzentrierter&lt;br /&gt;
Schwefelsäure löst.  Schüttet man das Öl auf organische Stoffe, werden diese&lt;br /&gt;
augenblicklich  verkohlt.  Benzin, Azeton und andere brennbare Flüssigkeiten&lt;br /&gt;
fangen sofort an zu brennen, wenn sie damit in Berührung kommen.&lt;br /&gt;
Um  eine  Brandbombe zu zünden, sprengt man einfach mit einer kleinen Bombe&lt;br /&gt;
einen  Behälter  mit  Benzin  und einen mit Dimanganheptoxid zusammen in die&lt;br /&gt;
Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Phosphorzünder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man  stellt  weißen  Phosphor  her  und löst diesen in Kohlendisulfid.  Der&lt;br /&gt;
Sprengsatz  wird  in  einer brennbaren Masse, z.B.  Schwarzpulver, gebettet,&lt;br /&gt;
dann  die  Phosphorlösung  darübergeschüttet.  Das Kohlendisulfid verdampft,&lt;br /&gt;
der  weiße Phosphor bleibt zurück und entzündet sich an der Luft, das Pulver&lt;br /&gt;
entzündet sich und der Sprengsatz explodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühdrahtzünder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für  diesen Zünder benötigt man ein Streichholz, ein paar Zentimeter dünnen&lt;br /&gt;
Widerstandsdraht und eine Batterie.&lt;br /&gt;
Man  wickelt den Draht um den Kopf des Streichholzes und steckt dieses dann&lt;br /&gt;
in  die  zu zündende Ladung.  Den Draht verbindet man dann mit dem Zündkabel&lt;br /&gt;
und  in sicherer Entfernung das Zündkabel mit der Batterie.  Der Draht fängt&lt;br /&gt;
an zu Glühen und der Streich holzkopf brennt ab.  Dieser wiederum zündet den&lt;br /&gt;
Sprengstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei  den  Peroxidsalzen  und anderen empfindlicheren Verbindungen genügt es&lt;br /&gt;
auch,  einfach den Glühdraht in die Sprengladung zu stecken, das Streichholz&lt;br /&gt;
ist  dann  überflüssig.   Der  Draht schmilzt innerhalb von wenigen Sekunden&lt;br /&gt;
hellrot  glühend  durch.   Als  Zündstromquelle  nimmt  man  am besten einen&lt;br /&gt;
stärkeren  Akkumulator,  da man einen hohen Kurzschlußstrom braucht, der von&lt;br /&gt;
einem  Akkumulator  besser  aufgebracht  wird,  als von einer gleich starken&lt;br /&gt;
Batterie.   Desto dünner der Glühdraht, desto geringer sind die Ansprüche an&lt;br /&gt;
die Stromquelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glühbirnenzünder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im  Prinzip  wie  oben,  aber  statt eines Konstantandrahtes nimmt man eine&lt;br /&gt;
kleine  Glühbirne,  die  mit  der  zur Verfügung stehenden Zündspannung hell&lt;br /&gt;
brennt  oder  gar  durchglüht,  und  schlägt  den  Glaskörper  ab,  ohne den&lt;br /&gt;
Glühfaden zu verletzen (was eine Heidenarbeit sein kann).  Setzt man nun die&lt;br /&gt;
ehemalige  Glühbirne  unter  Spannung, verbrennt der glühende Draht und kann&lt;br /&gt;
die Ladung zünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Blitzbirnenzünder==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau  wie  2., aber anstelle der Glühbirnen nimmt man Blitzbirnen, die von&lt;br /&gt;
einer   Batterie  elektrisch  ausgelöst  werden.   Diese  Birnen  enthalten&lt;br /&gt;
Magnesium,   daher  werden  sie  sehr  heiß.   Man  kann  mit  ihnen  sogar&lt;br /&gt;
Schwarzpulver  zünden,  wenn  dieses  staubtrocken  ist.  Blitzbirnen zünden&lt;br /&gt;
schon mit Knopfzellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitzünder (biologisch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man  füllt  ein  kleines Gefäß mit Trockenerbsen oder Bohnen und mit Wasser&lt;br /&gt;
auf,  so  daß  noch  wenige Millimeter bis zum Rand Platz ist.  nun legt man&lt;br /&gt;
eine  Kontaktplatte  auf  die  Bohnen  ins  Gefäß und auf den Gefäßrand zwei&lt;br /&gt;
Elektroden,  die  Batterie und Blitzbirne miteinander verbinden.  Die Bohnen&lt;br /&gt;
oder  Erbsen  quellen  auf  und  schließenden  Kontakt.   Die  Zeit  bis zum&lt;br /&gt;
Schließen  des  Kontakts  hängt  von der Gefäßgröße, Wasser- und Bohnenmenge&lt;br /&gt;
etc.  ab.  Man macht am besten eine Versuchsreihe mit identischen Gefäßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lichtzünder (Solarzünder)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nimmt anstelle einer Batterie eine kleine Solarzelle, um die Blitzbirne&lt;br /&gt;
zu  zünden.  Sobald genug Licht (Morgendämmerung, Zimmer beleuchtung, Lampe,&lt;br /&gt;
...)  auf die Solarzelle fällt, wird gezündet.  Die Zündhelligkeit läßt sich&lt;br /&gt;
durch Zwischenschalten eines Widerstandes variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitzünder (mechanisch)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man  montiert  Kontakte  entweder  an Zeigern und Zifferblatt eines Weckers&lt;br /&gt;
oder an dem Aufziehschlüssel der Alarmglocke.  Haben die Zeiger die richtige&lt;br /&gt;
Stellung   erreicht   oder   klingelt  der  Wecker,  wird  der  Zündkontakt&lt;br /&gt;
geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitzünder (elektrisch - 1)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man   nimmt  eine  Digitaluhr  und  entfernt  den  Piezolautsprecher.   Die&lt;br /&gt;
Anschlüsse  nimmt  man, um einen Transistor oder OP zu schalten, der zündet.&lt;br /&gt;
Man stellt den Alarm ein und statt zu piepsen, knallts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zünder für Brief- und Paketbomben (USBV)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei  Briefbomben  stellt  sich  das Problem,wie man den Zünder konstruieren&lt;br /&gt;
soll,  damit  die Post beim Öffnen explodiert.  Eine simple Lösung dafür ist&lt;br /&gt;
ein  Fototransistor.   Man  schaltet  ihn  so,  daß  er  bei  entsprechendem&lt;br /&gt;
Lichteinfall eine Batterie auf eine Blitzbirne durchschaltet.  Man verwendet&lt;br /&gt;
einen  UV-empfindlichen  Transistor und macht die Sendung bei Rotlicht (z.B.&lt;br /&gt;
im Fotolabor) scharf und verschließt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schwarzpulverlunten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzpulverlunten  erhält man dadurch, daß man Schwarzpulver in brennbare&lt;br /&gt;
Hüllen  wickelt.  Dazu nimmt man zum Beispiel Toilettenpapier.  Diese Lunten&lt;br /&gt;
brennen  relativ  schnell  ab.  Die Lunten von Sylvesterknallern sind in der&lt;br /&gt;
Regel  Schwarzpulverlunten.   Sie  sind feuchtigkeitsempfindlich und brennen&lt;br /&gt;
nicht  mehr,  wenn  sie naß sind.  Beim Drehen sollte man darauf achten, das&lt;br /&gt;
das  eingedrehte  Pulver  gleichmäßig  verteilt  ist.   Dem  kann  man  auch&lt;br /&gt;
nachhelfen, in dem man das Papier, in das man das Pulver eindreht, mit einer&lt;br /&gt;
dünnen Kleberschicht einstreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lunten aus Wunderkerzen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderkerzen  eignen  sich  wunderbar  als Lunten.  Wenn eine einzige Kerze&lt;br /&gt;
nicht  ausreicht,  legt man mehrere so hintereinander, daß sie sich berühren&lt;br /&gt;
oder  man  verbindet  sie  mit  Klebeband fest miteinander.  Da sie mit sehr&lt;br /&gt;
hoher  Temperatur brennen, haben sie zudem den Vorteil, viel Zündenergie zur&lt;br /&gt;
Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteil:'''   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie  sprühen  in ziemlichem Radius Funken.  Nur verwenden, wenn&lt;br /&gt;
beim  Anzünden  kein Funken die Sprengladung treffen kann.  Das Sprühen kann&lt;br /&gt;
man  dadurch  vermeiden, daß man die Wunderkerzen in Röhrchen legt oder ganz&lt;br /&gt;
mit Klebeband umwickelt.  Sie brennen auch ohne mit der Luft in Berührung zu&lt;br /&gt;
kommen.   Allerdings  entsteht  ein heißer Gasstrom aus dieser Hülse heraus,&lt;br /&gt;
und  so  sollte  man  darauf  achten, daß der Gasstrom nicht gleich nach dem&lt;br /&gt;
Anzünden  der  Lunte  in den Sprengkörper strömt, sonst kann dieser gezündet&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Magnesiumband==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  teure,  aber  bei  jedem  Wetter  funktionierende  und  auch naß noch&lt;br /&gt;
brennende  Lunte  ist Magnesiumband.  Einziger Nachteil:  es erzeugt starken&lt;br /&gt;
Lichtschein beim Brennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Salzpapiere==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papier,  das  mit  einer  Lösung  von  Kaliumnitrat  in Wasser getränkt und&lt;br /&gt;
getrocknet wird, eignet sich als einfache Zündschnur.&lt;br /&gt;
Anstelle von Kaliumnitrat kann auch Kaliumchlorat oder -dichromat verwendet&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor: Christian Letsch==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andre Pohle</name></author>
		
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